Denn dort kann aus Klarheit plötzlich Unsicherheit werden. Beruflich wie privat.
In Meetings wird zu lange diskutiert statt entschieden. Wichtige Gespräche werden verschoben. Ideen bleiben unausgesprochen, Chancen ungenutzt.
Oft warten wir auf mehr Informationen, mehr Sicherheit oder den vermeintlich richtigen Zeitpunkt. Dieses Zögern ist teuer. Die Kosten sind spürbar. Nur werden sie in keiner Bilanz dem Zögern zugerechnet.
Und privat? Auch da verschieben wir Gespräche, Veränderungen oder lang gehegte Wünsche auf später.
Genau dort beginnt meine Arbeit. Denn wer diesen wichtigen Moment vor der Entscheidung versteht, kann ihn verändern. Und wer ihn verändert, entscheidet klar und geht den ersten Schritt.
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Mehr InformationenViele Führungskräfte kennen diese Situation: Im Team arbeiten kluge, engagierte Menschen. Fachlich sind sie absolut in der Lage, Verantwortung zu übernehmen, auch der Entscheidungsrahmen ist klar.
Doch im entscheidenden Moment passiert oft etwas ganz anderes …
Am Ende passiert fast immer dasselbe:
Weiterentwicklung kommt zum Stillstand.
Denn wenn gute Impulse nicht erkannt, nicht geprüft und nicht in Entscheidungen übersetzt werden, weil niemand Verantwortung übernehmen möchte, entstehen keine neuen Ideen und keine Innovation.
Dieser Stillstand wird für Mitarbeitende frustrierend und für Unternehmen schnell spürbar und oft sehr teuer.
Der Stillstand entsteht nicht, weil Menschen nicht entscheiden könnten oder dürften. Sondern weil Nicht-Entscheiden und Zögern im entscheidenden Moment leichter erscheinen, als Verantwortung zu übernehmen.
Denn viele wünschen sich Sicherheit, bevor sie entscheiden.
Sie möchten sicher sein, dass ihre Entscheidung richtig ist.
Dass sie funktioniert.
Dass nichts schiefgeht.
Und genau hier zeigt sich ein Denkfehler, der sich durch viele Teams zieht:
Sicherheit entsteht nicht vor der Entscheidung.
Sondern danach.
Genau hier setze ich in meinen Vorträgen und Teamtrainings an.
Die meisten von uns wissen erstaunlich genau, was richtig wäre.
Und trotzdem tun wir es nicht.
Nicht immer, weil uns weitere Informationen fehlen.
Sondern weil zwischen Wissen und Handeln ein kurzer Moment
liegt, in dem unsere Gedanken anfangen, sich einzumischen.
„Vielleicht sollte ich noch warten.“
„Was, wenn ich falsch liege?“
„Was, wenn ich etwas übersehe?“
„Was werden die anderen dazu sagen?“
Und aus einem klaren Gedanken wird plötzlich ein inneres Hin und Her.
Aus „Wir probieren es einfach.“
wird „Lass uns noch einmal darüber reden.“
Aus „Ich sage Nein.“
wird „Dieses eine Mal noch.“
Aus „Das entscheide ich.“
wird „Ich frage lieber noch einmal nach.“
Aus „Das spreche ich heute an.“
wird „Vielleicht morgen.“
Aus „Dafür nehme ich mir Zeit.“
wird „Wenn es wieder ruhiger ist, dann …“
Aus „Das wollte ich immer schon.“
wird „Irgendwann passt es bestimmt.“
Wenn wir erkennen, was uns in diesem kurzen Moment ins Zögern bringt, können wir bewusst anders damit umgehen.
Und aus Wissen kann Handeln werden. Beruflich wie privat.
Ob Team oder Publikum: Bei mir wird gelacht.
Nachgedacht. Und manchmal auch entschieden.
Ich möchte, dass Menschen den Raum nicht nur inspiriert und gut gelaunt verlassen. Sondern mit mehr Klarheit darüber, was sie vor einer Entscheidung ins Zögern bringt – und wie aus dieser Klarheit ein erster Schritt werden kann.
Ich komme nicht auf die Bühne, um Antworten vorzugeben oder Menschen zu sagen, wie sie entscheiden sollen. Ich komme mit persönlichen Geschichten, überraschenden Perspektiven und alltäglichen Momenten, in denen sich die Zuhörenden selbst wiedererkennen. Mal überraschend. Mal nachdenklich. Immer nah am Menschen. Meine Geschichten führen sie genau dorthin, wo alles beginnt: in den Moment zwischen Wissen und dem ersten Schritt.
Denn manchmal braucht es keine große Wissenschaft. Nur einen anderen Blickwinkel.
Jeder Weg beginnt mit einem Gedanken.
Doch erst unsere Entscheidung gibt ihm Richtung.
Für Tagungen, Kongresse, Kamingespräche, Kunden- und Netzwerkveranstaltungen, interne Unternehmensveranstaltungen sowie öffentliche Vorträge.
Meine Keynotes verbinden persönliche Geschichten, Humor und Interaktion mit einem Thema, das uns alle betrifft. Es ist der Moment vor der Entscheidung.
Die Zuhörenden erkennen sich in alltäglichen Situationen wieder. Sie erleben, warum wir zögern, obwohl wir oft längst wissen, was zu tun wäre, und was uns hilft, aus dem Abwägen wieder ins konkrete Handeln zu kommen.
Was bleibt?
Ein klarerer Blick darauf, was uns vor Entscheidungen ins Zögern bringt. Ein bewussterer Umgang mit Zweifel und Unsicherheit. Und ein konkreter erster Schritt.
Die teuersten Entscheidungen sind die, die wir nie treffen.
Über verpasste Chancen und den Moment, in dem wir uns selbst im Weg stehen.
Zögern ist nicht umsonst.
Warum auch Nicht-Entscheiden seinen Preis hat.
Was wäre, wenn wir heute einfach einmal entscheiden?
Von der perfekten Sicherheit, die es nie gab.
Was, wenn irgendwann auch jetzt sein könnte?
Eine Einladung, dem eigenen „Irgendwann“ ein Heute zu geben.
Im Arbeitsalltag wissen Mitarbeitende oft sehr genau, was zu tun wäre. Und trotzdem werden Entscheidungen vertagt, Themen mehrfach abgesichert oder nach oben weitergegeben – und landen damit bei Führungskräften, obwohl sie im Team getroffen werden könnten.
In meinen Teamtrainings schauen wir genau auf diesen kurzen Moment zwischen Wissen und Handeln:
• Was bringt uns ins Zögern?
• Wie gelingt die Gratwanderung zwischen sinnvoller Absicherung und endloser Dauerschleife?
• Wann geben wir Verantwortung weiter, obwohl wir selbst entscheiden könnten?
• Und was hilft uns künftig, in solchen Situationen klarer zu handeln?
Dabei geht es nicht darum, Entscheidungen möglichst schnell zu treffen. Sondern darum, bewusster zu entscheiden und Verantwortung dort zu übernehmen, wo sie hingehört.
Was sich dadurch im Arbeitsalltag verändern kann:
• Meetings werden produktiver, Abstimmungsschleifen kürzer.
• Entscheidungen werden dort getroffen, wo sie hingehören.
• Verantwortung wird übernommen.
• Gespräche werden früher geführt und Bedenken ausgesprochen.
• Aus Ideen und Vereinbarungen werden konkrete nächste Schritte.
Das Ziel unserer Zusammenarbeit:
mehr Klarheit und Eigenverantwortung im Team – und Führungskräfte, die nicht jede Entscheidung selbst übernehmen müssen.
Format und Dauer werden auf Team, Anlass und Zielsetzung abgestimmt. Bei größeren Gruppen liegt die Leitung weiterhin bei mir – bei Bedarf verstärkt durch erfahrene Kolleg*innen aus meinem Netzwerk.
Manche Entscheidungen lassen sich nicht im Vorbeigehen treffen. Wir wägen ab. Spielen Möglichkeiten durch. Fragen andere um Rat. Und manchmal wissen wir danach noch weniger als vorher.
Im Coaching schauen wir gemeinsam auf genau diesen Moment:
• Was hält mich tatsächlich zurück?
• Welche Gedanken helfen mir – und welche halten mich in der Dauerschleife?
• Was brauche ich, um Klarheit für mich zu gewinnen?
• Welcher nächste Schritt passt zu mir?
Dabei geht es nicht darum, dass ich Ihnen eine Entscheidung abnehme.
Es geht darum, so viel Klarheit zu schaffen, dass Sie Ihre eigene Entscheidung treffen können.
Wofür Coaching sinnvoll sein kann:
• Eine berufliche oder persönliche Entscheidung steht an.
• Sie drehen sich bei einem Thema immer wieder im Kreis.
• Mehrere Möglichkeiten scheinen richtig – und keine fühlt sich wirklich klar an.
• Sie wissen eigentlich, was Sie möchten, schaffen aber den ersten Schritt noch nicht.
Das Ziel unserer Zusammenarbeit:
Klarheit darüber, was für Sie wirklich zählt. So wird aus dem Abwägen eine Entscheidung und aus der Entscheidung ein konkreter nächster Schritt.
Ich kenne Entscheidungen nicht nur aus Büchern und Ausbildungen. Ich kenne sie aus dem Leben. Und ich weiß sehr gut, wie es sich anfühlt, eine gute Idee zu haben und sie sich anschließend in ziemlich überzeugenden Selbstgesprächen wieder auszureden.
Das kenne ich nicht nur von mir selbst. In mehr als 30 Jahren Arbeit mit Menschen habe ich unzählige Gespräche geführt – im Bildungswesen, im Unternehmertum, mit Teams, Führungskräften und Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Es begegnete mir immer wieder dasselbe: Wir Menschen wissen oft erstaunlich genau, was richtig ist. Doch genau dann, wenn es darum geht, tatsächlich den ersten Schritt zu setzen, beginnen wir zu zweifeln. Doch bevor ich andere dabei begleiten konnte, musste ich selbst lernen, anders mit diesem Moment umzugehen.
In jungen Jahren fiel es mir schwer, Entscheidungen zu treffen. Ich dachte nach. Wog ab. Suchte nach Sicherheit. Und blieb dadurch oft länger dort, wo ich war, weil ich mir die Veränderung nicht zutraute.
So war ich viele Jahre mit großer Begeisterung Pädagogin. Mein Wunsch nach Bühne war trotzdem da. Nur lebte ich ihn lange nebenbei: bei Moderationen, in Mastermindgruppen, die ich leitete, und auf Laienbühnen.
Das „Irgendwann“ kenne ich also ziemlich gut.
Im Laufe meines Lebens kamen viele neue Erfahrungen dazu. Ich baute mein erstes Unternehmen auf und wurde zeitgleich Mutter von vier Kindern. Ich übernahm Verantwortung. Begleitete Menschen und Teams. Bildete mich weiter. Entscheidungen – beruflich wie privat – zu treffen, fiel mir zunehmend leichter. Doch dieses Gedanken-Ping-Pong kannte ich noch immer. „Soll ich? Soll ich doch nicht? Was, wenn es schiefgeht? Wen könnte ich noch fragen? Vielleicht warte ich doch noch ein bisschen!“
Und trotzdem entschied ich mich – wieder und wieder.
Manche Entscheidungen waren gut. Manche schwierig. Manche traf ich viel zu spät. Und ich kenne auch die Entscheidungen, die ich gar nicht getroffen habe. Sie haben mich oft die meiste Energie gekostet.
Vielleicht begann ich gerade deshalb genauer hinzuschauen.
Was passiert eigentlich in diesem kurzen Moment, in dem ich eine Idee habe, oft sogar ziemlich genau weiß, was ich möchte und mir plötzlich alles wieder ausrede?
Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto klarer wurde mir: Mein eigentliches Thema war gar nicht die Entscheidung selbst. Es war der Moment davor.
Der kurze Spielraum zwischen Idee und erstem Schritt. Zwischen Impuls und Handlung. Zwischen Wissen und Tun.
Ich begann, für mich eigene Wege zu entwickeln, um diesen Spielraum bewusster zu nutzen. Gedanken von einem klaren Impuls zu unterscheiden. Früher zu erkennen, wann aus sinnvollem Abwägen eine Dauerschleife wird, um ins Handeln zu kommen.
Dabei entstand eine Erkenntnis, die mich bis heute begleitet: Sicherheit entsteht selten vor einer Entscheidung. Vieles wird erst klar, wenn wir uns entschieden haben und beginnen, unseren Weg zu gehen.
Genau dieser kurze Moment zwischen Wissen und Handeln fasziniert mich bis heute.
Und darum ist er zum Mittelpunkt meiner Arbeit geworden.
Wenn Sie Entscheidungsklarheit bei Ihren Verantwortungsträger*innen stärken möchten oder eine Speakerin für Ihre Veranstaltung suchen, freue ich mich über Ihre Anfrage.
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